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Unser Bierlexikon

Auf dieser Seite haben wir die wesentlichen Stichworte und Begriffe rund um das Thema Bier zusammengetragen. Weitere Informationen zu Biersorten haben wir separat für Sie zusammengestellt.

Sie haben weitere Begrifflichkeiten zu den Themen Bier, Bierbrauen und Brauerei, die Sie hier nicht finden? Schreiben Sie uns.

A

Abfüllen

Wenn das Bier reif ist, wird es unter möglichst sterilen Bedingungen in Flaschen abgefüllt, verschlossen und etikettiert. Wir verkaufen unsere Biere ausschließlich über die Schankanlage und verfügen daher über keine Abfüllanlage.

Abläutern

Unter dem Abläutern versteht man die Trennung der klaren Würze vom Terber aus der Maische während des Brauprozesses.

alkoholfrei

Ab einem Alkoholgehalt unterhalb von 0,5 Gewichtsprozent gilt ein Bier als alkoholfrei. Alkoholfreies Bier eignet sich zum Genuss z.B. nach sportlicher Betätigung, da es isotonisch wirkt.

B

Bierbauch

Der sog. „Bierbauch“ ist etwas irreführend, da Bier als solches – natürlich in Maßen genossen – nicht dick macht. Im Gegenteil: Bier regt den Stoffwechsel an und kann damit sogar helfen, Körpergewicht zu reduzieren. Was die Kalorien angeht: Nur rund 80 Kilokalorien (kcal) sind in 200 Milliliter (Vollbier sowie Weißbier) enthalten. Zum Vergleich: in 200 Milliliter Apfelsaft stecken 96 kcal, in Milch 136 kcal oder in Rotwein sogar 148 kcal.

Da Bier jedoch, ebenso wie andere alkoholhaltige Getränke, den Appetit anregt, isst man in der Regel mehr als nötig. Und diese Kalorien machen sich dann eben doch als „Hüftgold“ bemerkbar.

D

Dunkles Bier

Dunkleres Bier erhält seine dunklere Farbe durch die Verwendung einer anderen Malzart. Diese verleiht dem Bier einen intensiveren Geschmack, hat aber – wie zum Teil angenommen – keinen Einfluß auf den Alkoholgehalt.

G

Gärkeller

Der Gärkeller ist der Raum der Brauerei, in dem im Gärbottich die Gärung des Bieres erfolgt.

Gärung

Die Hauptgärung erfolgt im Gärbottich des Gärkellers, die Nachgärung anschließend in den Lagertanks. Beim Gären verwandelt die Hefe den Malzzucker in Alkohol und Kohlendioxid, das sich im Bier als Kohlensäure bindet. Je nach Biersorte dauert die Gärung unterschiedliche lang - ca. 3 Tage beim Weizen und etwa 7 Tage beim Hellen.

Gerste

Gerste ist die Rohfrucht, aus dem das zum Brauen benötigte Malz durch Keimen und Darren entsteht. Meist wird die zweizeilige Sommergerste genutzt, da sie aufgrund des niedrigen Eiweißgehaltes zum Brauen am besten geeignet ist.

H

Hopfen

In der Würze- oder auch „Sudpfanne“ wird die Würze unter Zugabe von Hopfen gekocht. Der sog. „Echte Hopfen“ verleiht dem Bier sein Aroma, v.a. in Bezug auf die Bitterstoffe. Verwendet werden ausschließlich die Dolden der weiblichen Hopfenpflanzen.

Hopfen wirkt beruhigend, konservierend und auch schaumstabilisierend.

O

Obergärige Hefe

Obergärige Hefe ist eine ältere Form der Bierhefe. Sie bildet Kolonien, wodurch die Hefe nach der Fermentation oben auf dem Jungbier schwimmt.
Obergärige Hefe benötigt beim Brauen höhere Umgebungstemperaturen (15-20°C) als untergärige und ist daher anfälliger für Verunreinigungen mit Fremdpilzen und Bakterien.

Die Vergärung verläuft jedoch dafür wesentlich schneller und war auch möglich, als noch keine modernen Kühltechniken existierten.
Typische obergärige Biere sind Kölsch, Alt und Weizenbier.

S

Stammwürze

Die Stammwürze - auch Stammwürzgehalt genannt – beschreibt den Anteil der im Wasser gelösten Stoffe aus Hopfen und Malz (wie Aromastoffe, Malzzucker, Vitamine und Eiweiß) vor der Gärung in der Bierherstellung.

Die Stammwürze hat Einfluss auf den Alkoholgehalt sowie den Nährwert des Bieres nach der Gärung. Sie wird, abgesehen von einem nicht vergärbaren Rest, mit Hilfe der Hefe zu Alkohol und Kohlensäure vergoren.

U

Untergärige Hefe

Untergärige Hefe ist die moderne Form der Bierhefe für Helles und Pilsner. Nach der Fermentation sinkt die Hefe auf den Boden des Gärgefäßes, daher ihr Name.
Untergärige Hefe benötigt im Gegensatz zu obergäriger Hefe eine niedrige Raumtemperatur (zwischen 4 und 9°C) für die Gärung.

Aufgrund dessen können sich beim Brauen weniger Pilze und Mikroben bilden, so dass sich untergärig gebrautes Bier gegenüber obergärigem durch eine höhere Haltbarkeit auszeichnet.
Außerdem benötigt das untergärige Brauen eine längere Gär- und Lagerzeit.

W

Würze

Die Würze ist die zucker- und bitterstoffhaltige Flüssigkeit, die später im Gärkeller mit Hilfe der Hefe vergoren wird. Zur Gewinnung der Würze werden die aus dem Malz gewonnenen löslichen Bestandteile zusammen mit dem Hopfen in der Würzepfanne gekocht.

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